Leid
Leid gehört untrennbar zum Leben. Wichtig ist, Leid als Lernprozess zu verstehen, und nicht als 'Willkür des Schicksals'. Wer sich in seinem Leid als Opfer sieht, leidet mehr, denn dann ist Leid viel schwerer zu ertragen.
Leid gehört untrennbar zum Leben. Wichtig ist, Leid als Lernprozess zu verstehen, und nicht als 'Willkür des Schicksals'. Wer sich in seinem Leid als Opfer sieht, leidet mehr, denn dann ist Leid viel schwerer zu ertragen.
Wenn wir etwas an uns selbst nicht akzeptieren oder wahrhaben wollen, projiziert unser Unterbewusstsein diese Eigenschaft auf andere Menschen oder äußere Umstände, so dass wir sie dort wahrnehmen und uns damit auseinandersetzen können.
Auf Seelenebene haben wir uns gefragt, welche Art von Erfahrungen in einem irdischen Leben uns noch vollkommener werden lassen. Jede Seele ist darauf aus, möglichst ALLE denkbaren menschlichen Erfahrungen zu machen. Sie will wissen: Wie fühlt sich das an? Da die menschlichen Erfahrungsmöglichkeiten sehr vielfältig sind, reicht ein Leben allein nicht aus - es braucht sehr viele irdische Leben in unterschiedlichen Rollen. Daher inkarnieren wir mal als Mann, mal als Frau, mal als Täter, mal als Opfer sowie in allen möglichen Rollen und Beziehungssituationen.
Alle zwischenmenschlichen Konflikte haben eine simple Ursache: Jede Seite degradiert die jeweils andere. Jede Seite betrachtet die andere als weniger wert. Konflikte lösen sich daher häufig erst dann auf, wenn du bereit bist, die Person, mit der du in Konflikt stehst, zu lieben.
Menschen, die lange Zeit in einem Koma, in starker Demenz, einer schweren Depression oder in Psychosen verbringen, befinden sich in seelischen Zwischenzuständen. Sie sind Beispiele für die beginnende Auflösung der Polaritäten. Die größte Polarität unserer Welt ist die von Leben und Tod - und eben die wird in diesen Fällen für uns sichtbar aufgelöst.
Kinder sind von Geburt an aufgeschlossen, unternehmungslustig, voller Liebe und Hingabe. Sie erkennen gut, ob ihnen jemand wohlgesonnen ist oder nicht. Sie spielen, einfach um des Spielens Willen. Sie toben, weil es ihnen Spaß macht. Sie lachen, weil sie dadurch Freude erfahren. Kinder sind lebensfrohe und grundgute Geschöpfe. Kinder würden - auch wenn sie es könnten - keine Kriege anfangen, keine anderen Rassen unterdrücken, keine Teile der Gesellschaft bevorzugen. Sie würden alle gleich behandeln. Und auch wir Erwachsenen sollten erkennen, dass jedes Kind ist ein Teil von uns ist, und auch wir sollten alle Kinder gleich behandeln.
Es gibt Zeiten, in denen deine Seele am Leben verzweifelt. Dann überwältigen dich Angst, Aussichtslosigkeit, Ziellosigkeit, Sinnlosigkeit, Depression, Scham oder Schuldgefühle. In den mystischen Schulen wird dies die 'dunkle Nacht der Seele' genannt.
Viele von uns haben die Neigung, anstehende Aufgaben, zu lösende Probleme oder die Verwirklichung von Träumen immer wieder aufzuschieben. Sie sagen dann Sätze wie: 'Wenn erst mal die Kinder aus dem Haus sind...', 'wenn erst mein Chef in Pension gegangen ist...', 'Wenn ich mal genug Geld verdient habe...', oder 'Wenn ich mal Rentner bin...'. Solche Sätze dienen häufig allerdings nur als Argument dafür, eine jetzt notwendige Entscheidung oder Tat aufzuschieben.
Durch Trägheit, Bequemlichkeit oder Angst verzögern wir auf diese Weise oft unsere Entwicklung. Im fortgeschrittenen Alter oder kurz vor dem Tod, wenn wir unser Leben noch einmal Revue passieren lassen,...
Jede spirituelle oder religiöse Tradition befasst sich mit dem Problem des Anhaftens. Anhaftungen machen uns abhängig von Dingen im Außen und/oder blockieren unsere innere Entwicklung. Buddha sagte: 'Der Grund, warum die meisten Menschen nicht frei sind und nie frei sein werden, ist Anhaftung.'
Wenn jemand dich angreift, fühlt er sich von dir nicht geliebt. Ansonsten würde er dich nicht angreifen. Wenn du eine Möglichkeit findest, ihn daran zu erinnern, dass er geliebt wird, wird er aufhören, dich anzugreifen.
Du hast viele Möglichkeiten um Menschen daran zu erinnern, dass sie geliebt werden: Lächle sie an, schenke ihnen Blumen, einen Luftballon, ein belegtes Brötchen oder eine Tasse Kaffee. Du könntest ihnen auch einfach einen schönen Tag wünschen oder ihnen sagen, dass du an sie denkst oder mit ihnen fühlst.
Es gibt nichts Erhebenderes, als Menschen daran zu erinnern, dass sie geliebt werden.